Kategorien : Nischenseitenchallenge

 

Wann ist es sinnvoll aus einer Nischen-Idee eine Nischen-Webseite zu erstellen?

Dazu muss die Nische verschiedene Voraussetzungen erfüllen, welche in diesem Blogartikel geanuer untersucht werden.

Wenn wir von Nische sprechen, dann sind in der Regel die damit verbundenen Keywords gemeint.

Nischen werden immer durch ihre Keywords charakterisiert.

 

 1. Keywords zu einer Nische bestimmen

Wie man eine Nischen-Idee findet und die damit assozierten Keywords ermittelt, habe ich im Bericht zu Woche 1 beschrieben.

Einen Nachtrag möchte ich noch zum „Generieren“ von Keywords machen.

Dazu werde ich die Nische „Laptop Rucksack“ betrachten. Es handelt sich dabei lediglich um eine Beispiel-Nische, mit der ich nicht an den Start der Nischenchallenge 2o15 gehen werde 🙂

Wenn man bereits mindestens ein Haupt-Keyword der Nische kennt, dann kann man nach diesem Keyword googeln.

Aus den Top 10 Suchergebnissen (oder auch aus den Suchergebnis Folgeseiten) kann man dann mit dem Google Keyword Planner weitere Keywords ermitteln.

Wenn man nach dem Haupt-Keyword „Laptop Rucksack“ googelt, erscheinen nur Online-Shops in den Top-10 Suchresultaten.

Wir wollen aber eine „richtige“ Nischenwebseite in den SERPs finden. Deshalb schränke ich die Google-Suche etwas ein, und google mal nach dem Suchbegriff „Laptoprucksack Test“. Und voilà auf Postion 1 nimmt eine Nischen-Webseite Platz 🙂

Die URL der gewünschten Webseite gibt man unter „Zielseite“ im Google Keyword Planner Tool ein

 

Keyword Planner Tool: Keywords mittels URL generieren

 

Man erhält dann eine mehr oder weniger „qualifizierte“ Liste von Keywords, nach denen auf Google gesucht wird:

 

Keyword Planner Ergebnisse für eine Zielseiten Keyword Analyse

2. Suchvolumen und CPC Wert

Das Keyword Planner Tool liefert nicht nur Möglichkeiten, (weitere) Keywords zu einem Suchbegriff zu ermitteln.

Es gibt darüber hinaus immer quantitative Kennzahlen an, mit deren Hilfe man eine Nischen-Idee zwecks lohnender Realisierung beurteilen kann.

Keyword Planner Tool: Suchvolumen und CPC ermitteln

Monatliche Suchanfragen

Diese Kennzahl ist quasi selbsterklärend. Sie gibt die monatlichen durchschnittlichen exakten Suchanfragen für einen Suchbegriff an.

Der Durchschnitt wird für die letzten 12 Monate berechnet. Da die Abfrage „exakt“ für den eingegebenen Suchbegriff erfolgt,  macht die Abfrage nach „Laptoprucksack“ und „Laptop Rucksack“ einen Unterschied.

Für eine Nischen-Webseite bzw. die darin targetierten Keywords sollte das monatliche Suchvolumen  mindestens 1000 betragen. Aber dies hängt natürlich auch von der Konkurrenz und vom Keyword selbst ab. Für ein monetäres Keyword wird unter Umständen weniger Traffic benötigt als für ein Informationskeyword, um einen Verkauf zu vermitteln.

Für jeden Suchbegriff kann man sich die monatlichen Suchanfragen per Mouse-Over für die letzten 12 Monate anzeigen lassen (lila Kasten in obiger Abbildung).

Keyword nach Relevanz

Google sortiert die Keywords defaultmäßig nach Relevanz.  Relevanter sind die Keywords, die dem Suchbegriff am nächsten kommen.

 

Wettbewerb

Die Wettbewerb-Charakteristik für ein Keyword berücksichtigt, wie oft Werbetreibende Gebote auf das betroffene Keyword abgegeben haben, im Verhältnis zu allen Keywords bei Google.

Das Keyword Planner Tool unterscheidet zwischen den Wettbewerbsstufen „gering“, „mittel“ sowie „hoch“.

 

Vorgeschlagenes Gebot und  CPC-Wert

CPC bedeutet „Cost-Per-Click“ und ist der Preis, den Werbetreibende an Google zahlen, wenn beispielsweise ein Werbebanner geklickt wird. An diesen CPC-Wert orientiert sich der Wert für das „vorgeschlagene Gebot“.

Diese Kennzahl gibt also an, wie „stark“ monetär ein Keyword ist bzw. sein könnte.

 

3. Konkurrenzanalyse

Wenn man seine Keywords für die gewählte Nische ermittelt hat, muss ein genauerer Blick auf die Konkurrenz geworfen werden.

In der Regel ist es ausreichend, jeweils die Google Top-10 Suchergebnisse für die gewählten Keywords zu untersuchen.

Für die Analyse der Wettbewerbssituation werden ich mit zwei verschiedenen Browser-Toolbars arbeiten: SEOQuake und MozBar.

Die beiden Toolbars können auf verschiedenen Browsern, aber nicht auf allen installiert werden. SEOQuake steht für den Firefox, Chrome, Safare und Opera Browser zur Verfügung. Die MozBar dagegen kann (bisher) nur auf  Firefox und Chrome Browser installiert werden.

Beide Toolbars liefern verschiedene Kennzahlen, mit denen die „Stärke“ einer Webseite (gegenüber der Konkurrenz) gemessen werden kann.

Auf einige dieser Kennzahlen werde ich nachfolgend eingehen.

Als Suchbegriff wähle ich „Spinnenphobie“, mein Thema aus der NSC 2014. Man erhält folgendes Suchresultat (nur Top 1) unter Einbindung der SEOQuake und MozBar Resultate:

SEOQuake_versus_MozBar

Page Rank und Page Authority

Beide Kennzahlen sind ein Maß für die Popularität bzw. Authorität einer bestimmten Webseite innerhalb einer Domain und Indikatoren für das Rankingverhalten auf Google.

Der Page Rank (SEOQuake) wird von Google allerdings nicht mehr erneuert, sondern geht nur noch implizit in den Suchalgorithmus ein. Das heißt bei neueren Webseiten wird dieser Wert als solcher nicht zur Verfügung stehen.

Die Page Autothority (MozBar) ist das Pendant zur Google Page Rank und misst die spezifische Stärke eine bestimmten Unterseite einer Domain.

 

Domain Authority

Die Page Authority gibt die Ranking-Stärke einer bestimmten Webseite innerhalb einer Domain an. Die Domain Authority ist eine Kennzahl, die Ranking-Stärke einer gesamten Domain oder Subdomain widerspiegelt.

Backlink Indikatoren

Die Linking Domain (LD) bei SEOQuake gibt die Anzahl der Links, die auf Domain der Webseite zeigen.

Die Kennzahl Link (L) hingegen gibt lediglich die Backlinks zu der betroffenen Unterseite an.

Die analogen Kennzahlen gibt es auch bei der MozBar (als „Page Links“ und „Domain Links“ in der obigen Abbildung bezeichnet). Die Werte von Moz basieren auf einer proprietären Metrik. Die Kennzahlen von SEOQuake bedienen sich der Metrik von Semrush.

Zusätzlich zu den Backlinks sind der MozBar noch die RD-Werte („referring domains“) angegeben, also die Anzahl der Domains, die auf eine Unterseite oder eine Domain zeigt.

 

Open Site Explorer

Man kann über „Link Analysis“ den sogenannten Open Site Explorer aufrufen und sich das Link-Profil der Domain oder Unterseite anzeigen lassen:

Open_Site_Explorer

 

OpenSiteExplorer_InboundLinks

Die eingehenden Links („Inbound Links“)  können eingeschränkt werden nach Unterseite, Subdomain oder Domain. Außerdem kann man nur interne oder nur externe Links betrachten oder den Link-Typ (z.B. nur dofollow-Links) weiter eingrenzen.

4. Aufwände

Folgende Aufgaben wurden in der zweiten Woche der NSC 2015 durchgeführt:

Nischenseite analysiert hinsichtlich Keywords, Konkurrenz, Monetarisierungspotential. Außerdem habe ich nach einer geeigneten Domain gesucht, die noch verfügbar war. Ein detaillierter Bericht mit Offenlegung der Domain folgt in Wochenbericht 3.

Weitere Aufwände sind für den Wochenbericht enstanden.

Zeitaufwand: ca. 5 Stunden

Einnahmen: keine

Ausgaben: keine

 

5. Aufgaben für die nächste Woche

  • Domain Registrierung
  • WordPress Installation
  • Erste Plugins installieren
  • Content-Strategie und Content-Erstellung
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 Posted on : 9. März 2015

3 Antworten to “NSC 2015 – Wochenbericht 2 – Nischenanalyse”
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  1. Hi Giuseppe !

    Cooler Artikel, Coole Nische! Schade, dass du die nicht nimmst aber du hast bestimmt noch eine bessere gefunden 😀

    Sehr saubere Keyword Recherche und Wettbewerbsanalyse, gefällt mir! Ist die halbe Miete für eine erfolgreiche Nischenseite

    lg

    1. Netzlehrling says :

      Hi Ben,

      vielen Dank für die Blumen 🙂

      Die Laptoprucksack-Nische wäre in der Tat interessant. Allerdings kann ich mich nicht bei jeder Nische motivieren, Content zu erstellen 🙁

      Viel Erfolg in der Baby-Nische!

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